Android
Netzwerkeinstellungen anpassen auf Android
Android wählt das Mobilfunknetz standardmäßig automatisch aus und wechselt bei schwachem Empfang selbstständig zwischen den verfügbaren Frequenzbändern. Das funktioniert meist zuverlässig, kann im Ausland aber zu ungewollten Netzwechseln führen oder verhindern, dass ältere Geräte wie Notrufsysteme sich einbuchen.
Wer die Netzwahl selbst steuern will, findet die passenden Optionen in den SIM-Einstellungen. Über Einstellungen-App öffnen ➔ Netzwerk & Internet ➔ SIM-Karten ➔ SIM-Karte wählen lässt sich unter anderem die Option 2G zulassen aktivieren oder deaktivieren.
Diese Einstellung entscheidet, ob sich das Smartphone bei fehlendem 4G- oder 5G-Signal noch in ein 2G-Netz einbuchen darf. In Regionen mit lückenhaftem Ausbau kann das die einzige verfügbare Verbindung sein, etwa für SMS oder Notrufe. Gleichzeitig sinkt bei aktiviertem 2G die Sicherheit, da ältere Mobilfunkstandards leichter abgehört werden können.
Bei Problemen mit dem mobilen Internet lohnt sich zusätzlich ein Blick auf den bevorzugten Netzwerktyp, der festlegt, ob nur 4G, nur 5G oder ein automatischer Wechsel zwischen den Standards erlaubt ist. Bleibt der Fehler nach Anpassung der Netzwerkeinstellungen bestehen, liegt die Ursache häufiger am Netzausbau vor Ort oder an der SIM-Karte selbst als an der Android-Konfiguration.
